Mittwoch, 11. September 2013

Über 80 Prozent aller Jugendlichen sind onlinesüchtig

Hückelhoven (ots) - In den Medien wird sie gefeiert: Die gamescom 2013 in Köln. Über 340.000 Besucher in fünf Tagen und die Computerspielindustrie ist glücklich. Onlinespiele sind beliebt wie nie. Ergebnisse werden sofort über Facebook geteilt und geliked. Immer "ON" sein, immer mit seiner Community in Verbindung, immer das Smartphone geladen und was passiert wenn der Akku leer ist?

Das Online Vergleichsportal AsFro.de hat 1.000 Teilnehmer befragt: "Ist Ihr Kind oft online und wenn ja, über welchen Zeitraum?" Das Ergebnis ist erschreckend: 81,4 Prozent antworteten mit Ja. Über einen Zeitraum von mehr als 6 Stunden sind die Kids täglich online! 6 Stunden Googlen, Twittern, Facebooken und spielen!

Ob in der Schule, im Verein, zuhause oder unterwegs. Deutschlands Kinder und Jugendliche sind onlinesüchtig, denn wer mehr als 6 Stunden täglich ON ist, der gilt unter Fachleuten als süchtig. Obwohl die Onlinesucht den Begriff der Sucht beinhaltet, ist diese Klassifizierung eher umstritten, denn nichts deutet auf eine reelle körperliche Entzugserscheinung hin. Dennoch ist eine psychische Abhängigkeit klar erkennbar und schwer therapierbar.

Onlinesucht ist vergleichbar mit anderen Verhaltenssüchten wie Glücksspielsucht, Kaufsucht oder Alkoholsucht. Allein der Umgang mit dem Internet verschaffe den Abhängigen Euphorie und Befriedigung. Fachleute gehen davon aus, dass es fünf bis zehn Jahre dauern kann, bis exzessiver Internetgebrauch als Sucht anerkannt wird.

Die Umfrage steht im Netz unter: www.AsFro.de

Mittwoch, 4. September 2013

Kinderarzt-Suche: Worauf Eltern Wert legen

Berlin (ots) - Wenn es um die Gesundheit der Kinder geht, legen Eltern hohe Maßstäbe an. Das gilt auch für die Auswahl des Kinderarztes. Eine Umfrage* unter 500 Müttern mit Kindern unter vier Jahren ergab: 83 Prozent der Mütter legen bei der Auswahl des Kinderarztes Wert auf Zeit, Geduld und Freundlichkeit. 70 Prozent folgen dem guten Ruf oder Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die räumliche Nähe und die Möglichkeit von kurzfristigen Terminen sind rund der Hälfte der befragten Mütter wichtig.

Nur 20 Prozent der Mütter machen laut der Umfrage* die Entscheidung für oder gegen einen Kinderarzt von der Ausstattung der Praxis und den Räumlichkeiten abhängig. Eine bedeutende Rolle bei der Suche nach einem Kinderarzt spielt aber dessen fachliche Qualifikation. Hebamme Annika Neher, selbst Mutter eines zweijährigen Sohnes, kennt die Wünsche der Eltern: "Der Kinderarzt sollte auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand sein und Diagnosen für Laien verständlich erklären können. Außerdem sollte er sich in die Gefühle der Eltern hineinversetzen können und ihre Sorgen ernst nehmen - egal ob es um einen banalen Schnupfen, Kinderkrankheiten oder die Entwicklung des Kindes geht."

Kinderarzt mit Impferfahrung gefragt

Von ihrer Arbeit mit Schwangeren und Müttern weiß Annika Neher, dass gerade das Thema Impfen bei Eltern viele Fragen aufwirft. Welche Impfungen sind wirklich notwendig? Wann muss ich mein Kind impfen? Wie kann ich mein Kind von der Impfung ablenken? Hier sind neben dem Kinderarzt auch Hebammen ein guter Ansprechpartner. "Während und nach der Schwangerschaft sind wir Hebammen für viele Mütter die erste Anlaufstelle", so Neher. "Wenn die Kleinen älter werden, wenden sich Eltern mit ihren Fragen oft direkt an den Kinderarzt. Ihnen ist es wichtig, dass der Kinderarzt Erfahrung mit dem Impfen hat und sich Zeit nimmt, sie bei diesem wichtigen Thema gut zu beraten."

Der Kinderarzt orientiert sich in der Regel an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Diese rät Eltern, ihr Kind nicht nur gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ B, Kinderlähmung und Hepatitis B impfen zu lassen, sondern auch gegen weniger bekannte Krankheiten wie Pneumokokken-Infektionen. Die ersten Impfungen sollte der Säugling bereits nach Vollendung des zweiten Lebensmonats erhalten.

Neben den Anforderungen an die fachliche Qualifikation und das Einfühlungsvermögen des Kinderarztes gaben 54 Prozent der befragten Mütter an, dass ihnen die räumliche Nähe zur Arztpraxis wichtig ist. 50 Prozent nannten die Möglichkeit von kurzfristigen Terminen als ein Auswahlkriterium. "Eltern sollten darauf achten, dass die Praxen gut organisiert sind. Im Ernstfall will niemand mit seinem kranken und quengelnden Kind stundenlang im Wartezimmer sitzen", rät Hebamme Annika Neher.

Weitere Informationen zum Thema Impfen finden Eltern auf www.impftipp.de.

* TNS Emnid Umfrage unter 500 Müttern mit Kindern unter 4 Jahren, April 2013.

Checkliste Kinderarzt

Die Checkliste bietet Eltern eine Orientierung bei der Entscheidung
für den passenden Kinderarzt.
o Fachliche Kompetenz
o Einfühlvermögen, Geduld und Freundlichkeit des Praxispersonals
o Angemessener Umgang mit Kindern
o Der Arzt kann komplexe Sachverhalte verständlich erklären
o Gute zeitliche Erreichbarkeit
o Freundliche Atmosphäre in der Praxis
o Professionelle Ausstattung der Räume
o Sauberes Wartezimmer mit Spielecke
o Bei Bedarf: Spezialisierung

Kontakt und weitere Informationen:

Pfizer Deutschland GmbH
Unternehmenskommunikation
Linkstraße 10, D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 - 55 00 55 - 51088
E-Mail: presse@pfizer.com
Internet: www.pfizer.de

Mittwoch, 28. August 2013

Azubis und Ausbilder präsentieren Ausbildungswege im Westdeutschen Rundfunk

Köln (ots) - Der WDR lädt am Samstag, 14. September 2013, von 11.00 bis 16.00 Uhr zum Ausbildungstag auf das Produktionsgelände in Köln-Bocklemünd ein. Schülerinnen und Schüler, Schulabgängerinnen und -abgänger, Eltern, Studentinnen und Studenten sowie alle weiteren Interessierten sind eingeladen, sich umfassend über Ausbildungsberufe im WDR zu informieren. Das Angebot reicht von handwerklichen, technischen und kaufmännischen Berufen über journalistische und andere Volontariate bis hin zu Traineeprogrammen in den Bereichen Verwaltung und Technik. Präsentiert werden Tätigkeiten vom Bühnenplastiker und Fachinformatiker bis hin zu Kaufleuten für Büromanagement, Mediengestaltern, Redakteuren sowie Szenen- und Kostümbildnern.

Die insgesamt 21 Ausbildungsberufe und 19 Volontariate und Trainee-Programme werden von Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern vorgestellt. Zudem gibt es Informationen zu Praktika und Schülerpraktika im WDR sowie Möglichkeiten, das Produktionsgelände in Köln-Bocklemünd zu erleben. Auch das Team der "WDR Lehrstellenaktion" ist vor Ort und informiert über Ausbildungsberufe und freie Ausbildungsplätze in Nordrhein-Westfalen. Das Angebot wird abgerundet durch ein Bühnenprogramm, das u.a. Interviews zum Thema "Karrieren im WDR" beinhaltet.

Weitere Informationen auf der Unternehmensseite von wdr.de: www.unternehmen.wdr.de oder bei Facebook unter www.facebook.com/wdrkarriere

Montag, 19. August 2013

TÜV Rheinland: Gesunde Ernährung für I-Dötzchen

Köln (ots) - Jetzt sieht man auf den Straßen wieder zahlreiche Schulanfänger, die sich stolz mit Schulranzen und Tüte in einen neuen Lebensabschnitt stürzen. Doch schon bald steht auch für die Schulanfänger das Lernen im Vordergrund. Und für das Lernen müssen Schüler von der ersten Stunde an konzentriert und einsatzbereit sein. Damit es nicht an Konzentration mangelt, ist die richtige Ernährung für Schulkinder entscheidend. "Um Unterzuckerung und Konzentrationsschwächen noch vor der ersten Pause zu vermeiden, ist ein ausgewogenes und gesundes Frühstück wichtig", weiß Melanie Bauermann, Expertin für Lebensmittel der TÜV Rheinland FoodCert Alliance. "Bevor die Kinder aus dem Haus gehen, müssen sie sich mit einem gesunden Frühstück für den Tag stärken. Denn in der Schule ist schon in der ersten Stunde Konzentration gefragt". Für den richtigen Start in den Tag bieten sich Vollkornprodukte und Müsli an. Die darin enthaltenen Ballaststoffe füllen die Kraftreserven auf und helfen dabei, konzentriert zu arbeiten.

Auf die richtigen Lebensmittel achten
Auch beim Pausenbrot sollten Eltern auf eine ausgewogene und gesunde Zusammenstellung der Lebensmittel achten. Wichtig ist es hierbei auf zahngesunde Produkte zurückzugreifen. Lebensmittel und Getränke, die viel Zucker enthalten, sollten nicht als Pausensnack in den Schulranzen gepackt werden. "Der Pausensnack sollte aus zwei Bestandteilen bestehen: einem Vollkornanteil wie zum Beispiel ein belegtes Brot und einem Obst- oder Gemüseanteil", erklärt die TÜV Rheinland Expertin. "Als Belag für das Brot sollten Eltern keine leicht verderblichen Lebensmittel wie Mett oder Fisch verwenden. Besonders bei warmen Temperaturen können sich dort Keime leicht vermehren.

Auch Süßigkeiten sind nicht geeignet, da der Blutzuckerspiegel zwar schnell ansteigt, aber nach kurzer Zeit direkt wieder absinkt". Für die Obst- oder auch Gemüsevariante können Eltern auf saisonale und regionale Produkte zurückzugreifen. Dafür sollte das Obst und Gemüse gewaschen und geschnitten mit in die Schule geben werden. Auch die Größe der Portionen ist entscheidend: "Der Pausensnack sollte immer kindgerecht portioniert sein. Sind die Portionen zu groß, werden die Kinder schnell müde und es fällt ihnen schwerer dem Unterricht zu folgen". Neben einem gesunden Pausensnack ist auch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme wichtig. Als Durstlöscher bieten sich Wasser, ungezuckerter Tee oder Saftschorlen an.
Brotdosen und Flaschen hygienisch sauber halten

Für den Transport der Lebensmittel im Schulranzen bieten sich PVC-freie Brotdosen aus Kunststoff an. Diese sind abwaschbar und können wiederverwendet werden. Praktisch sind auch Brotdosen, die sich unterteilen lassen, so dass Brot und Obst hygienisch getrennt voneinander transportiert werden können. Brottüten aus Papier oder Plastik können meist nur einmal verwendet werden und sollten aus Gründen des Umweltschutzes nicht verwendet werden. "Die Brotdosen müssen täglich ausgewaschen werden. Am besten diese direkt in die Spülmaschine stellen, so dass sie richtig sauber werden.", erklärt Melanie Bauermann von TÜV Rheinland. Gleiches gilt für Trinkflaschen. Auch diese müssen täglich ordentlich gereinigt werden. Da die Öffnungen oftmals sehr eng sind, sind diese schwieriger zu reinigen. Aus hygienischen Gründen sollten die Flaschen daher regelmäßig ersetzt werden.

Auch der Schulranzen sollte täglich kontrolliert werden. "Kinder nehmen oftmals Essen wieder mit nach Hause und vergessen, die Lebensmittel daheim wieder heraus zu nehmen. Deshalb sollten Eltern jeden Abend einen Blick in den Ranzen werfen, ob sich nicht doch noch irgendwo Essensreste verstecken. Also auch in die Fächer, in denen normalerweise keine Lebensmittel aufbewahrt werden", erklärt Melanie Bauermann von TÜV Rheinland.

Mittwoch, 14. August 2013

"Was würden Sie hexen, wenn Sie Bibi Blocksberg wären?"

Mainz (ots) - Nicht nur für die Kleinen gehört sie zu den "Großen der Welt": Die Autorin Elfie Donnelly hat schon Generationen von Kindern mit ihren Geschichten unterhalten. 1977 erfand sie den liebenswerten Elefanten Benjamin Blümchen, drei Jahre später folgte die kleine Hexe Bibi Blocksberg.

Für "logo!-Kinderreporter treffen die Großen der Welt" - am Samstag, 17. August 2013, 19.50 Uhr bei KiKA - hat die zwölfjährige Kinderreporterin Hannah die Autorin im Tierpark Berlin getroffen, natürlich beim Elefantengehege. Die Schriftstellerin erzählt, wie sie die Idee zu dem sprechenden Elefanten hatte und was sie hexen würde, wenn sie's - wie Bibi Bocksberg - könnte.

In den 70er und 80er Jahren fieberten die Kinder bei Benjamins und Bibis Abenteuern auf Hörkassetten mit. Heute gibt es Kinofilme, Zeichentrickserien und eigene Internetseiten mit den beiden. Zurzeit laufen die Dreharbeiten für einen neuen Bibi-Kinofilm unter der Regie von Detlev Buck.

Die ZDF-Kindernachrichten werden täglich bei KiKA ausgestrahlt: samstags bis donnerstags um 19.50 Uhr und freitags um 19.25 Uhr sowie die "logo!"-Kurznachrichten montags bis freitags um 14.08 Uhr und 16.18 Uhr. Das begleitende Onlineangebot mit tagesaktuellen Nachrichten für Kinder findet man auf www.zdftivi.de, den ZDF-Internetseiten für Kinder, oder direkt unter www.logo.de.

Montag, 12. August 2013

Das Netz bin ich: Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche

Berlin (ots) -Heute ist der Internationale Tag der Jugend, der die Förderung der Jugendlichen und ihrer gesellschaftlichen Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Junge Menschen sollen als gleichberechtigte Partner behandelt werden, ihr Engagement und ihre Kreativität soll anerkannt und unterstützt werden. Das Internet ist die perfekte Plattform, um diese Ziele zu erreichen.

Internet und Social Media sind heute für die meisten Kinder und Jugendlichen ein unverzichtbarer Bestandteil ihres täglichen Lebens, aber nicht alle sind gleichermaßen in der Lage, die Vorteile auszuschöpfen und von der Nutzung digitaler Medien für ihre persönliche Entwicklung zu profitieren. Hier können Jugendorganisationen und Einrichtungen der Jugendhilfe eine wichtige Rolle spielen und die Entwicklung von Medienkompetenz fördern. Jugendsozialarbeiter können Kinder und Jugendliche dazu befähigen, das Internet als eine Plattform für die persönliche Entwicklung zu begreifen und mit seinen Herausforderungen zurecht zu kommen.

Eine Umfrage im Rahmen des europäischen Projekts SocialWeb - SocialWork zeigt, dass Jugendsozialarbeiter häufig Fragen zum Thema Internet von ihrer jungen Klientel gestellt bekommen. Ansehen von Videoclips (81%), Spielen von Internet-Spielen (78%), Besuch von Social Network Profilen (76%) und Veröffentlichung von Fotos, Videos oder Musik, um sie mit anderen zu teilen (73%) sind die Aktivitäten, die von den 200 Befragten aus fünf Ländern am häufigsten beobachtet wurden. Aber auch negative Erfahrungen werden berichtet. Diese beziehen sich meistens auf Kontakt mit jemandem, dem die Kinder und Jugendlichen noch nie zuvor begegnet sind (47%), auf Belästigungen (46%), auf pornografische Bilder (41%) oder auf schädliche und unangenehme Nachrichten, die Kinder und Jugendliche erhalten haben (41%).

"Sozialarbeiter haben ihre bewährten Strategien, wie sie ihre junge Zielgruppe ansprechen, aber die Ergebnisse der Studie deuten an, dass viele von ihnen bisher nicht wirklich mit dem Alltag der so genannten Digital Natives vertraut sind." erklärt Jutta Croll, Geschäftsführerin des Projektkoordinators Stiftung Digitale Chancen. "Da das Internet eine ideale Plattform für die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen darstellt, müssen Sozialarbeiter für die Begleitung ihrer jungen Klientel in der digitalen Welt qualifiziert werden."

Freitag, 9. August 2013

Jedes zweite Grundschulkind geht zu Fuß zur Schule

Hamburg (ots) - Auch wenn mittlerweile etwa jedes fünfte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht wird, gehen doch immerhin noch rund 50 Prozent der Grundschüler zu Fuß zur Schule. Das zeigt eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Damit Schulanfänger sicher zur Schule kommen, sollten Eltern mit ihren Sprösslingen frühzeitig den sichersten Schulweg einüben.

Bei der Auswahl des Schulwegs geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Die Strecke sollte so verlaufen, dass das Kind möglichst wenig Straßen und Ausfahrten überqueren muss, auch wenn das einen kleinen Umweg bedeutet. Rechtzeitig vor der Einschulung sollten die Eltern gemeinsam mit ihrem Kind die ausgewählte Strecke ablaufen, am besten zu den Zeiten, zu denen das Kind auch später unterwegs ist. Insbesondere das richtige Verhalten an Ampeln und Zebrastreifen müssen Kinder üben. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Kinder lernen, auch bei Grün immer nach links und rechts zu schauen, um sich zu vergewissern, dass die Autos auch wirklich anhalten.

Da Kinder ihr Verhalten größtenteils durch Nachahmung lernen, ist das Vorbild der Eltern auf der Straße besonders wichtig. Wenn Mama oder Papa hin und wieder mal bei Rot über die Ampel flitzen, wird das Kind das möglicherweise auch tun.

An den ersten Schultagen begleiten Mutter oder Vater die Abc-Schützen am besten noch auf ihrem Schulweg. Kennt das Kind die Strecke und die Verkehrsverhältnisse, kann es auch alleine gehen, am besten in einer Gruppe mit Nachbarskindern. Kleiner Trick für den Übergang: Die Eltern können ihr Kind einfach mal den Schulweg vorgehen lassen und folgen ihm mit etwas Abstand. So können sie überprüfen, wie sicher ihr Kind sich auf dem Schulweg verhält. Damit das Kind auf dem Weg nicht in Zeitdruck kommt und hetzen muss, sollte es morgens rechtzeitig starten.
Eltern sollten ihrem Kind auch einschärfen, nicht zu Fremden ins Auto zu steigen. Sollte der Sprössling einmal von einem Bekannten oder Verwandten abgeholt werden, ohne dass die Eltern das im Vorfeld mit dem Kind besprochen haben, können die Eltern mit ihrem Kind für solche Fälle ein Codewort vereinbaren. Kann der Abholer das richtige Familien-Passwort nennen, weiß das Kind, dass es mitgehen darf.

Trägt das Schulkind auffällige und helle Kleidung, wird es von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Außerdem sind Reflektoren an Ranzen und Jacke empfehlenswert.

Weitere Tipps rund um den Schulanfang bietet die Website der TK unter www.tk.de (Webcode 021964).